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das ganze hat die geschichte, dass es fragmente einer seit fast zwei jahren währende untersuchung sind. the power of negation or an ongoing creation from destructions... das heisst, das sind alles recombinationen. die blätter entweder notizpapier oder seiten aus modezeitschriften, mit schwarzer deckender farbe gestisch übermalt, fast ausgelöscht, aber immer noch mit spuren ihrer ersten existenz...in die ich texte setze, die teils gefunden, teils von mir bearbeitete textteile sind...es ist eine fortlaufende produktion und die texte sind zum großen teil bestandteile von diskussionen, die sich im laufe der monate natürlich verschieben und auch abhängig sind von den jeweiligen anderen, gegenübern etc.....
das unglatte, nichthomogene schwarz, aus der zerstörung von organisierten kontrolllierten oberflächen (modefotos, press-releases, einladungskarten, oder aber der tagesplan) bildet so eine organische, sich mit dem grundmaterialien (die den jeweiligen temporären bedingungen entsprechen s.o.) verändernde oberfläche, auf die ich klebe, schreibe, reinkratze, die also nach schwarzer zerstörung weiter bearbeitet wird...
black is the new black!
in ny scheint sich das nicht zu ändern, auch wenn seit einiger zeit mit blau-weiß-rot eine konkurrenz-kombination verstärkt auftritt. dennoch wird das schwarz nicht verdrängen.
mein tun korrespondiert eher mit dem treiben von leuten wie der noise»black dice«, und anderen aktiven, im channeln einer aesthetischen ny geschichte, die der nowave-momente (präpop, postpunk) und der untersuchung von möglichkeiten dieser weirden nischen, momente neuer communisms...
das schwarze ist als lebendiges, crazy-schwarz zelebriert, nicht als formales reines denk oder trauerschwarz.
positively fuckedup black!
(die zeichnungen sind auch verwandte einer fotografischen investigation, die ich seit 1999 betreibe, ny sidewalk-momente).
Jutta Koether
found artist N.Y., positively fuckedup black
Starship Nummer 5, Seiten 17ff


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