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Ariane Müller, Handbuch für die Reise durch Afrika, 2013 Starship #5


Annette Wehrmann Luftschlangentexte, 2013 Starship #4


#2 Stellen Sie sich vor, ein Mond scheint am Himmel, Gespräch mit Martin Kippenberger, deutsch, 4. Auflage, 2013
Picture a moon shining in the sky, Conversation with Martin Kippenberger, english, 3rd edition, 2013


A.E.I.u.U., Just what is it that made todays Berlin so different, so appealing, english, 2009 Starship #3


modernmodern, Ed. Pati Hertling, english, 2009 Starship and Chelsea Art Museum



Ariane Müller, Handbuch für die Reise durch Afrika



Starship Verlag / 5
Berlin, 2013
208 Seiten / 13 Abbildungen
Herausgegeben von Starship und Museum für Gegenwartskunst, Basel
ISBN: 978-3-7204-0210-1
15 EUR

Bestellen:
beim Verlag / bei amazon.de


In Nairobi liegt eines der vier Hauptquartiere der Vereinten Nationen, das einzige in Afrika und in einem Entwicklungsland. Nairobi ist deshalb eine Anlaufstelle für jene modernen globalisierten Reisenden, die, ohne viel Kontakt mit den Orten zu suchen, an denen sie sich gerade befinden, ihre Konferenzen abhalten, ihre Geschäfte verhandeln oder die Interessen ihrer Auftraggeber vertreten.
Gleichzeitig ist Nairobi eine reale Stadt. Eine Stadt, die aus europäischer Perspektive oft sehr unverständlich ist in ihrem Nebeneinander aus Armut und Reichtum, desillusionierter Bevölkerung und internationalen Touristen.
Die Erzählerin im Handbuch für die Reise durch Afrika bewegt sich in beiden Welten. Der abgeschlossenen Welt internationaler Verhandlungen mit ihren Hotels, Clubs, Botschafterempfängen und Zeitfenstern zwischen zwei Transkontinentalflügen, und der Realität ihrer Bewohner, inmitten von US-amerikanischen Fernsehserien und von NGOs gesponserten Aids-Plakaten und bestimmt von den Überraschungen der lokalen Politik und von traditionellen Vorstellungen.
Aber es gibt noch viel mehr Leute, die sich hier aufhalten: Abenteurer und Projektemacher, Hilfskräfte der internationalen Zusammenarbeit, Nachkommen des kolonialen Kenias und Menschen auf der Suche nach dem Exotischen, nach Drogen oder nach Sex. Diese Menschen begegnen einander. Sie begegnen einander schneller und leichter in Afrika, wo ihre Fremdheit sie jederzeit erkennbar macht. Sie erzeugen wiederum Wünsche und Vorstellungen in denen, die dort wohnen.
Reisen zu können oder reisen zu müssen, bestimmt alle, aber aus sehr unterschiedlicher Perspektive.


Annette Wehrmann, Luftschlangentexte



Starship No 4
Berlin 2013
80 Seiten
Herausgegeben von Starship und Ort des Gegen e.V.
ISSN 1619-2052
9,99 EUR


Dieses Buch, das bisher nur in wenigen handgebundenen Exemplaren existierte, versammelt drei der Texte, die die Grundlagen für Annette Wehrmanns Performances bildeten.

Annette Wehrmann, die jung 2010 starb, lebte vor allem in Hamburg. Sie war ein wichtiger Teil der Künstlergeneration, die in den 90er Jahren in Erscheinung trat, und mit einem wenig akademischen und weitgefassten Kunstbegriff zu dem beitrugen, was die Kunstszene Berlins nach dem Fall der Mauer ausmachte, und bis heute zum Bild Berlins als Kunstzentrum beiträgt.
Die Texte kommentieren diese Jahre, wie sie es auch selbst in ihren Performances tat. Ihre Beobachtungen reichen von der politischen Entwicklung, über alltägliche Begebenheiten, zu den Ausstellungen und Kunstaktionen dieser Jahre. Mit trockenem Humor und unvorhersehbaren Wendungen verwebt sie diese Beobachtungen in ihre eigentlichsten Interessensfelder, utopische Gesellschaftsentwürfe, Sci-Fi und Feminismus.
Dieses Buch gibt einen ersten Einblick in ihr Schreiben. Der Text hat die Form eines Tagebuches, war aber immer an eine Öffentlichkeit gerichtet. Es konfrontiert die Leser mit den Bedingungen eines Künstlerlebens, mit einer Künstlerin, deren Aufmerksamkeit zur Grundlage für ihr Werk wird.

Stellen Sie sich vor, ein Mond scheint am Himmel
Gespräch mit Martin Kippenberger



4. Auflage, Berlin 2013
Herausgegeben von STARSHIP
illustrierte Ausgabe
Illustrationen courtesy Estate Martin Kippenberger, Galerie Gisela Capitain
96 Seiten
9,99 Euro
ISSN 1619-2052
Zu bestellen via e-mail bei
redaktion@starship-magazine.org


Stellen Sie sich vor, ein Mond scheint am Himmel, den man nicht sehen kann. Drei kleine Lichtflecke zwischen den Bäumen, als Schatten zu erkennen. Drei wohlwollend brennende Kerzendochte, eine Flasche Wein, die nach unten sich abzeichnet. Gnädige Frau zittert ein bisschen. Ist gut ausgeleuchtet, von der linken Seite. Wie ich ausgeleuchtet bin, weiss ich nicht. Stellen sie sich vor, ich wäre gut ausgeleuchtet. Das Licht kommt von oben, was immer besser ist als von unten, weil dann sieht man hässlicher aus. Für diese Jahreszeit hat man das Gefühl, man wäre 2000 Meter überm Meeresspiegel, vielleicht. Man klopft an Holztisch, man sitzt an Holzstuhl, vor einer Burgruine.

......

Das Publikum ist einfacher geworden?
Es ist einfach. Das ist nicht mal ein Verdienst meinerseits. Ich bin auch immer stumpfer geworden. Obwohl auf der anderen Seite bin ich viel lustiger geworden. Bloss, dass die Leute das nicht mehr unter lustig verstehen, was ja auch egal ist. Bloss, die Anstrengung wird immer grösser. Und du brauchst deine Streicheleinheiten und da darfst du nicht drauf reinfallen.


Picture a Moon, Shining in the Sky
Conversation with Martin Kippenberger




3rd edition, Berlin 2013
Published by STARSHIP
translated by Micah Magee
revised and illustrated edition
Illustrations courtesy Estate Martin Kippenberger, Gallery Gisela Capitain
96 p.
9,99 Euro
ISSN 1619-2052
To order via e-mail redaktion@starship-magazine.org

"Picture a moon, shining in the sky, that no one can see. Three small spots of light between the trees, the trees visible as shadows. Three benevolent candle wicks burning, a bottle of wine emerging from its own base. Madame is trembling a little. Is well-lit, from the left side, how i am lit i don't know. Picture that I am well-lit. The light comes from above, which is always better than below, from below you look uglier. This time of year gives the feeling that one is 2000 meters above sea level, something like that. We knock on a wooden table, sit on a wooden stool in front of a ruined castle." (M.K.)



modernmodern
ed. Pati Hertling, New York 2009


Preview


Published bySTARSHIP and Chelsea Art Museum, New York, NY
ed. Pati Hertling
STARSHIP / Martin Ebner, Ariane Müller
Cover: Martin Ebner
New York, 2009
ISBN 978-0-9823977-0-1
USD 32, EUR 25
176 pages, hardcover, b/w
Order by email via redaktion@starship-magazine.org

Published on the occasion of the exhibition modern modern
Chelsea Art Museum, New York
Curated by Pati Hertling


With contributions by Stefan Kalmar, Ariane Müller, Jan Verwoert
Artists contributions by: Dirk Bell, Kerstin Brätsch, Cecily Brown, Tobias Buche, Nikolas Gambaroff, Isa Genzken, Simone Gilges, John Giorno, Charline von Heyl, Karl Holmqvist, Honey-Suckle Company, Gregor Hylla, Sergej Jensen, Peter Kisur, Jutta Koether, Kitty Kraus, Jonas Lipps, Nick Mauss, Birgit Megerle, Michaela Meise, Paulina Olowska, Ken Okiishi, Scott Olson, Silke Otto-Knapp, Elizabeth Peyton, Falke Pisano, Nina Rhode, Juliane Solmsdorf, Hayley Tompkins, Peter Peri, Reto Pulfer, Andro Wekua, Susanne Winterling, Amelie von Wulffen

The lingering, the merging of forms, in which time, present and future, softly tickle each other; where the work is the intersection between past and future, the present, das "Hier und Jetzt": "Der flüchtige Moment".
- Stefan Kalmar, Kunstverein München, director

Perhaps the way this I is described, makes it one exemplary artistic 'I' of modernity. It is somewhere between the figure of the epical artist and the novelist. It is epical because it doesn't call for identification, it enfolds before the eye of the betrayer, doesn't ask for his consent, moreover it makes itself a little obscure , ...
- Ariane Müller, editor of STARSHIP magazine

People will tell you that modernism is about taking the straight way. Don't believe them! It's about the crooked way. It always has been.
- Jan Verwoert, writer and researcher

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A.E.I.u.U. - Just what is it that made today's Berlin so different, so appealing
STARSHIP, the early years, 1998-2001



Published by STARSHIP
Berlin, 2009
ISSN 1619-2052
USD10, EUR 8,88
80 pages, b/w
Order by email via
redaktion@starship-magazine.org

Published on the occasion of the exhibition Berlin 2000
Pace Wildenstein Gallery, New York, March 2009

Contents
Please go around the construction area, Martin Ebner
Learning to fly, Haytham El Wardany
Children's communism 2, Ariane Müller
Animals, children, old people as collectors, Francesca Drechsler
Children's communism 4, Ariane Müller
Pastiche, Antje Majewski
Children's communism 3, Ariane Müller
48 Exhibitions, STARSHIP
The east is not on the right, Hans-Christian Dany
Tales of stupidity, Judith Hopf
Metallkrakenkrankenkanne - Leichenroller, Michaela Eichwald
Children's communism, The barricade, Ariane Müller
Motel Hanoi, Martin Ebner
Examples of unfavourable forms of organization (1): couple, Gunter Reski
MiniMal is caring for me, Hans-Christian Dany


Poster to order

Seinesgleichen geschieht / The like of it now happens,


A poster project on Excess and Sustainability


netterweise unterstützt von
Für Tales of stupidity
und .Kunst der Österreichischen Bundesregierung

Posters can be ordered at
redaktion@starship-magazine.org



4000

Ariane Müller

Christofa Shefera

Daniel Pflumm

Diplomacy in reflex
Deborah Schamoni
Florian Zeyfang

Gunter Reski

Hans-Christian Dany

Henrik Olesen

Judith Hopf

Klaus Weber

Martin Ebner

Michaela Eichwald

Nils Norman

Nina Rhode

Sebastian Luetgert

Simone Gilges

Stefan Dillemuth




Seinesgleichen geschieht / The Like of it now Happens

The series of 19 posters (and a plastic bag, not on display here) is part of a visual re-search project by STARSHIP magazine. The research started at two terms: Excess and Sustainability, complimentary and yet integrative notions.
Excess, the waste of energy and resources, the exploitation of oneself and others is seen as part of artistic production and is told in stories and expected by the audience. To ex-cessively exploit yourself and your resources has for a long time been the general image of artistic production. It is also an internal feeling of negativity, to not care and not take care, when being anyhow not d'accord with general value settings, may it be beauty, hotel rooms or cities.
Sustainability, as a social term, might on the individual level be transcribed into the care for oneself. It has become a leading term in the discussion of resource efficiency, of the necessity to change behavior patterns, a notion that a lifestyle, that has been excessively followed in Europe and the US might have come to an end in itself.

Based on the two notions of Excess and Sustainability, STARSHIP has invited 20 artists to a project that is mainly conceived for the public space. Each artist has produced a poster, not necessarily trying to put together the two notions but as a visual research that depicts elements within this field between caring and wasting, they relate to.